Nordamerika ist ein El Dorado für alle Naturliebhaber und Outdoorfans. Die unterschiedlichen Naturlandschaften Kanadas und der USA lassen sich hervorragend auf einer unserer Wander- oder Trekkingtouren erleben. Wandern Sie durch ursprüngliche Wälder und spektakuläre Nationalparks. Ebenso sind Mittel und Südamerika eine Wanderreise wert. Tropisches Klima in Strandnähe und winterliche Bedingungen in den Anden.

Der Pacific Crest Trail ist ein Fernwanderweg, der 4.279 km quer durch den Westen der USA verläuft. Startpunkt ist der Ort Campo an der mexikanischen Grenze, das Ziel liegt an der Grenze zu Manning Park in British Columbia, Kanada. Der Länge nach durchqueren Langstreckenwanderer dabei die Bundesstaaten Kalifornien, Oregon und Washington.

Der höchste Punkt des Weges liegt am Forester-Pass in Kalifornien (4.009 m). Mount Whitney, mit 4.421 m der höchste Berg der zusammenhängenden Vereinigten Staaten, ist allerdings nur einen Tagesausflug vom Pacific Crest Trail entfernt und wird daher im Zuge des Trails ebenso oft bestiegen.

Überblick

Einen Fernwanderweg von der mexikanischen zur kanadischen Grenze, einmal quer durch die Wildnis. Längst nicht alle kommen an. Wer den Pacific Crest Trail (PCT) laufen will, braucht nicht nur eine Auszeit von der Arbeit oder vom Studium, sondern vor allem die Bereitschaft, sich zu quälen. Denn der PCT ist eine gewaltige Schinderei. Der Weg führt durch die Wüste und über schneebedeckte Gipfel, durch Busch- und Bärenland. Dazu kommen die körperlichen Strapazen, ständiger Hunger und mangelnder Komfort. Dennoch versuchen sich jedes Jahr wieder Fernwanderer am Pacific Crest Trail in den USA. 4280 Kilometer, 20 Kilogramm Gepäck, sechs Monate Zeit und ein großes Ziel: einfach ankommen. Jedes Jahr machen sich etwa 3500 Menschen auf, um dem PCT an der US-Westküste zu gehen. Etwa 35 Kilometer am Tag marschieren PCT’ler, zwischendurch gibt es Ruhetage. Oft sehen sie tagelang keine Siedlung, keine Straße, keine Dusche, keinen Laden. Das heißt: Essen und Wasser für mehrere Tage mitschleppen und gut einteilen. In Südkalifornien sind Wasserquellen knapp, und wer nicht genug zu trinken hat, bringt sich in Lebensgefahr. Handy Empfang gibt es über weite Strecken nicht – dafür Waldbrände, Klapperschlangen und weiter nördlich bisweilen Bären. Die Saison beginnt im April, da ist es in Südkalifornien und vor allem in der Mojave-Wüste noch nicht zu heiß und später in der High Sierra auf 4000 Höhenmetern in der Regel nicht mehr zu winterlich. Wer das tägliche Meilenpensum nicht halten kann, schafft es nicht rechtzeitig ins Ziel. Denn in Kanada ankommen sollten die Hiker Ende September, ehe es dort zu viel Schnee gibt.

Allgemeine Reiseinformationen

Wegstrecke & Route


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Highlights

Die Gipfel der Sierra Nevada sind zwar verschneit, zu ihren Füßen ist es aber oft sehr heiß. Von unten nach oben durchläuft dieses Gebirge diverse Klimazonen und ist somit auch ganzjährig ein Ziel für Urlauber, Wochenendausflügler und Wanderer. Im Sommer ist es der Yosemite-Nationalpark, der die meisten Besucher anlockt. Nicht wenige machen sich von hier auf den Fernwanderweg PCT auf. Dieser landschaftlich extrem reizvolle Wanderweg führt vom Yosemite-Nationalpark bis zum höchsten Gipfer der Sierra Nevada, dem 4421 Meter hohen Mount Whitney. 

Der Mount Whitney (4418m),ist der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas. Er liegt an der Nationalparkgrenze von Sequoia östlich der Great Western Divide. Diese Bergkette läuft mitten durch Sequoia und trennt die Einzugsgebiete des Kaweah River im Westen und des Kern River im Osten. Auf einer technisch wenig anspruchsvollen Route wird der Mount Whitney meist vom Whitney Portal aus bestiegen. Der Weg ist mit über 17 Kilometer weit und man überwindet fast 2000 Höhenmeter.

Nicht nur von Weitem sieht der See wunderschön azurblau aus. Auch von einem tieferen Blickpunkt aus bspw. bei einer Bootstour strahlt einen das Blau förmlich an! Dieser Effekt entsteht (neben der Reflektion eines blauen Himmels) durch zwei Dinge: Zum einen ist der See mit 594 Metern enorm tief (der tiefste See des Landes) und zum anderen ist er extrem klar. Es gibt sehr wenige, kleine Wasserfälle, die auch ein kleines bisschen zum Wasserstand beitragen, aber was den See hauptsächlich speist, ist Schneefall und Regen.

Der Forester Pass ist ein Bergpass in der Sierra Nevada. Der Forester Pass liegt an der Kings-Kern-Scheide an der Grenze zwischen dem Sequoia-Nationalpark und dem Kings-Canyon-Nationalpark und verbindet die Abflüsse des Bubbs Creek und des Kern-Flusses. Mit 4.009 m ist der Forester Pass der höchste Punkt entlang des Pacific Crest Trail. Ursprünglich wurde er von einer Gruppe von Mitarbeitern des United States Forest Service entdeckt und später zu ihren Ehren benannt.

Weitere Informationen

Video The Pacific Crest Trail 

    Name: The Pacific Crest Trail in Three Minutes

    Spieldauer: 03:15 Minuten; in Farbe; Sprache: englisch

    Autor: Marco Bühler