Die drei Zinnen, mit ihrer gigantischen Gesteinsformation, gelten als die berühmtesten Berge der Dolomiten. Ihre Umrundung ist ein unvergessliches Erlebnis, dass seit der Erstbesteigung im Jahr 1869 Jung und Alt sowie erfahrene und unerfahrene Bergsteiger verzaubert. Beeindruckende Ausblicke und die vielfältigsten Wanderrouten sind unter anderem Grund für die enorme Anziehungskraft der Drei Zinnen.

Überblick

Das Dreigestirn der Drei Zinnen, dessen italienischer Name Tre Cime di Lavaredo ist, befindet sich in den Sextener Dolomiten direkt an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Belluno und Südtirol und gehört seit 2009 auf Grund der landschaftlichen Einzigartigkeit zum Unesco-Weltnaturerbe. Die Felsen bestehen aus Hauptdolomit, der in der Trias vor etwa 200 bis 220 Millionen Jahren entstand. Der größte Fels des markanten Gebirgsstocks nennt sich die „Große Zinne“ und misst 2.999 m über dem Meeresspiegel. Er steht zwischen der „westlichen Zinne“ (2.973 m) und der „Kleinen Zinne“ (2.857 m). Der Blick auf die steilen Nordwände des Dreigestirns gehört zu den bekanntesten Gebirgsbildern der Alpen und gilt als Wahrzeichen der Dolomiten. Neben diesen prominenten Erhebungen zählen jedoch noch weitere Gipfelpunkte zum Massiv.

Für Bergsteiger und Kletterer sind die Drei Zinnen durch ihr vielfältiges Angebot an Routen ein attraktives Ausflugsziel. Klettersteige und Wanderwege mit den verschiedensten Schwierigkeitsgraden sowie die gute Erreichbarkeit ließen die Drei Zinnen zu einem Zentrum des alpinen Kletterns werden.

In der Umgebung des Gebirgsstocks befindet sich Cortina d’Ampezzo, eine Stadt, die als die größte der Umgebung gilt. Sie befindet sich 17 Kilometer südwestlich der Drei Zinnen und bietet zahlreichen Wandersleuten aus der Ferne ein Nachtlager bzw. eine Ferienwohnung. Toblach und Innichen sind weitere größere Ortschaften in der direkten Umgebung.

Wegstrecke & Route

 Umrundung der drei Zinnen

Highlights

 

 

Die Dreizinnenhütte

Ist eine etwa einen Kilometer von dem Massiv entfernte bewirtschaftete Berggaststätte und für den fantastischen Ausblick auf die Nordwände bekannt. Hinter der Hütte führt ein weiterer Pfad hinauf zum Toblinger Knoten. Wanderer haben die Möglichkeit in der Hütte zu übernachten.

 

 

Toblinger Knoten

Gesteinswunder mit schöner Aussicht nach einem extra Aufstieg hinter der Dreizinnenhütte und Schauplatz des Gebirgskriegs von 1915 bis 1918. Der Gipfel kann jedoch ohne Klettersteigausrüstung nicht erklommen werden.

 

 

Sonnenuntergang

Betrachtet man den Sonnenuntergang bei den Drei Zinnen, wird sofort klar woher der Begriff „Alpenglühen“ stammt. Ein fabelhaftes Erlebnis!

Reiseinformationen

Video zur Rundreise Umrundung der Drei Zinnen

Die Dolomiten in ihrer ganzen Pracht. Spieldauer ca. 2 Minuten; in Farbe, Sprachen: -

Autor: Silke Müller