Eine Fahrt zur weltbekannten Inka-Ruinenstadt Machu Picchu gehört zu den Höhepunkten jeder Peru Reise. Die meisten Touristen erreichen sie mit dem Zug. Doch ein anderer Teil der Reisenden bricht auf zu einem einmaligen und unvergesslichen Abenteuer, an dessen Ziel ein Anblick wartet, der nur den Wanderern vorbehalten ist.

Überblick

Der Besuch der Inka-Felsenstadt Machu Picchu, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, gilt als Höhepunkt jeder Peru Reise und wer sie nicht gesehen hat, hat Peru nicht gesehen. Reisende die sich für Inkakultur interessieren und sich gerne in der Natur bewegen, für die kann das viertägige Wandern durch unberührten Nebelwald und dichten Urwald zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Der Inka Trail entführt die Besucher ins Herz der Anden in die Inkastadt Machu Picchu. Im Jahr 1942 wurde der Weg wiederentdeckt und freigelegt. Heute brechen jährlich über 5.000 Wanderer aus aller Welt am Ufer des Rio Urubamba auf, um den berühmten Pfad nach Machu Picchu zu beschreiten. Tropische Schluchten, steile Pässe, schneebedeckte Berge am Horizont, blühende Bergwiesen, rauschende Bergflüsse und abgelegene Inka-Ruinen lassen keine Langeweile aufkommen. Die Inka haben den Weg über weite Teile gepflastert, sowie Treppenstufen, Tunnel, Stege und schwindelerregende Hängebrücken angelegt. Der Wanderer, der den Inka Trail geht, kann noch ungestört die versteckten Ruinen und geheimen Festungen der Inkas besichtigen. Die am Inka Trail liegenden Ruinen Runkuracay, Sayacmarca, Phuyupatamarca und Winay-Wayna sind nur auf diese Weise erreichbar.

Wegstrecke & Route

Trekking durch das Reich der Inkas in die geheimnisvolle Stadt 

Highlights

Die schönste Ruine der Inka

Die Ruine Winy-Wayna wurde 1942 völlig überwuchert entdeckt und freigelegt. Sie ist zweifelsohne die attraktivste und sehenswerteste Inka-Ruine des gesamten Inka-Trails.

Einheimische Spezialitäten

Das Lebenselexir des Hochlandes ist der Mate de coca, ein Tee hergestellt aus Kokablättern. Die grünen Blätter des Kokastrauches haben in den Anden eine Jahrhunderte alte Tradition und auch eine große spirituelle Bedeutung. Eine weitere Spezialität ist das Cuy, Meerschweinchen. Sie werden extra für den Kochtopf gezüchtet, ausgenommen und im Ganzen gegrillt. Zu jedem Perubesuch gehört der berühmte Pisco Sour. Er besteht aus zerstoßenem Eis, Pisco, Limonensaft, Zucker, Eischnee und Zimt.

 
Die Stadt in den Wolken
 
Das fesselnde an Machu Picchu ist die atemberaubende Lage auf einem Bergsattel, der den Fluss Urubamba in schwindelerregender Höhe majestätisch überragt. Die steile Spitze des Wayna-Picchu, des „jungen Berges“ beherrscht kirchturmgleich diese einmalige Szenerie. Ringsherum schließen dunkelgrüne, felsige Steilhänge dieses überwältigende Naturschauspiel ab.

 

Das Sonnentor

Vom alten Inka-Portal, Intipunku, blicken alle Reisenden auf Machu Picchu, die geheimnisvollste aller Inka-Ruinen. Die ausgeklügelte Schönheit von Natur und religiöser Architektur lässt jeden Touristen verstummen. Der Blick von diesem Punkt gehört zu den spektakulärsten der gesamten Anden.

Weitere Informationen

Video zur Rundreise: Trekking durch das Reich der Inkas in die geheimnisvolle Stadt 

Peru: Der Inka Pfad - Auf legendären Routen; Spieldauer: ca. 52 Minuten; in Farbe; Sprachen: Deutsch

Autor: Ann Skrzeczek