Selten findet man so viele faszinierende Landschaften und eine große kulturelle Vielfalt auf so kleinem Raum wie in den ecuadorianischen Anden. Sie sind von einer einzigartigen Flora und Fauna geprägt: schneebedeckte Vulkangipfel mit bis zu 6.300 m Höhe, subtropische Vegetation in den Andentälern sowie einer außergewöhnlichen Tierwelt wie dem Anden-Kondor.

Doch nicht nur für Naturliebhaber ist die so genannte Straße der Vulkane ein einzigartiges Paradies. Die Traditionen der Ureinwohner sind in den Anden noch außerordentlich lebendig und bunt und die Städte des UNESCO-Weltkulturerbes stehen für Geschichte, Kultur und Ambiente.

Überblick

Ecuador liegt direkt am Äquator im Nordwesten Südamerikas. Es grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und im Westen ist der Pazifische Ozean die natürliche Grenze. Die  geografische Wirbelsäule Ecuadors bilden die zwei von Norden nach Süden parallel verlaufenden Andenkordilleren mit ihren  schneebedeckten Vulkangipfeln. Zwischen diesen beiden Gebirgsketten liegt das innerandine Hochlandbecken, die sogenannte „Straße der Vulkane“. Sie zeichnet sich besonders durch abwechslungsreiche Flora und Fauna, die Existenz indianischer wie auch südeuropäischer Kulturen, Agrikultur, Viehzucht und Kunsthandwerk aus. Die große kulturelle Vielfalt hat das Land seiner Geschichte zu verdanken. In früherer Zeit war das Land in verschiedene Indiovölker unterteilt und von den Inkas beherrscht. Danach eroberten die Spanier Ecuador und beeinflussten das Land stark. Die offizielle Landessprache ist Spanisch, aber Quechua wird von der Mehrheit der ursprünglichen ecuadorianischen Bevölkerung noch als Muttersprache gesprochen. Im Norden von Ecuador liegt Quito, die höchste Landeshauptstadt der Welt, auf 2.800 m Höhe. Dort beginnt die ca. 800 km lange Reise und führt auf der Panamericana Richtung Süden entlang der „Straße der Vulkane“ bis nach Cuenca. Im Hochland, der sogenannten Sierra, herrscht gemäßigtes und andines Klima. Die Temperatur wird durch die Höhenlage bestimmt und bleibt das ganze Jahr relativ konstant. Trotzdem ist das Wetter wechselhaft und man muss auf alles vorbereitet sein.

Wegstrecke & Route

Die Anden entlang

Highlights

 

 

Auf der Äquatorlinie balancieren

25 km nördlich von Quito verläuft der Äquator. Am Äquatordenkmal „La Mitad del Mundo“ können Sie mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde stehen. Das angeschlossene ethnografische Museum veranschaulicht das bunte Völkergemisch der verschiedenen ecuadorianischen Regionen.

 

 

Bergsteigen auf dem höchsten noch aktiven Vulkan der Welt

Um den Cotopaxi (5.897 m) zu besteigen ist es wichtig akklimatisiert zu sein und über eine gute Ausrüstung zu verfügen. Touren werden nur mit ausgebildeten und erfahrenen Bergführern angeboten. Nach stetigem Anstieg über das Gletscherfeld werden Sie beim Erreichen des Kraterrandes mit unvergesslichen Ausblicken begrüßt.

 

 

Die Zugfahrt um die Teufelsnase

Die im Jahre 1902 fertiggestellte Bahnstrecke gehört zu den steilsten der Welt und ist eine wahre technische Meisterleistung. Dabei bewältigt der Zug innerhalb von 2 km einen Höhenunterschied von 500 m und die wohl heikelste Passage, die sogenannte Teufelsnase, ein markanter Felsvorsprung über einer Schlucht. Durch eine ausgeklügelte Konstruktion und Anordnung der Gleise windet sich der Zug im Zick-zack die beinahe senkrechte Wand der Teufelsnase hinab. Die Fahrt ab/bis Alausí dauert ca. 3 Stunden.

 

 

Jahrhundertealte Arbeitsgänge der Strohhutherstellung

Im Hutmuseum von Cuenca erfährt man alles zur wahren Entstehung des Panamahuts, der in Wirklichkeit aus Ecuador stammt.

Weitere Informationen

Video zur Rundreise Die Anden entlang der Straße der Vulkane erleben

Die Straße der Vulkane mit beeindruckenden Bildern musikalisch untermalt, Spieldauer: ca. 4,5 Minuten, in Farbe, Sprachen: -

Autor: Verena Weigl