Erleben Sie die wunderschönen und unterschiedlichen Regionen wie das Insel Paradies Madeira, die französischen Alpen oder die Stadt Paris. Der jährlich anstehende Frühling ist der perfekte Anlass, um sich selbst mal wieder auf den Drahtesel zu schwingen und im Fahrtwind das Gefühl grenzenloser Freiheit zu erleben? Überall in Europa gibt es tolle Radwanderwege inmitten fantastischer Landschaften.

Prachtvolle Blumen und Pflanzen, bunte Farben, sowie faszinierende Berglandschaften, daran denkt man sofort, wenn man an die bekannte Blumeninsel Madeira denkt. Mitten im Atlantik liegend, lockt die farbenfrohe portugiesische Insel mit vielen verschieden Blumen- und Pflanzenarten, steilen Küstenklippen, einer beeindruckenden Waldlandschaft, sowie wunderschönen Stränden und einer interessanten Kultur.

Madeira ist ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber und bekannt für wunderbare Wanderwege am Berg, im Wald oder an der Küste. Immer beliebter wird die Insel aber auch für Radfahrer und Mountainbiker, die auf unbefestigten Wegen oder entlang der bekannten Levadas die wunderschöne Landschaft von einer ganz neuen Seite entdecken wollen.

Überblick

Madeira – die Insel wurde nach dem portugiesischen Wort für Holz benannt.
Die Insel heißt so, weil die Entdecker von Madeira bei der Ankunft 1419 nichts anderes als den dichten Lorbeerwald wahrnahmen, der noch heute zu einem großen Teil die Insel bedeckt. Schnell entdeckten sie aber auch, dass sich die fruchtbare Erde perfekt für den Anbau von Zuckerrohrpflanzen eignet und Madeira wurde zum größten Zuckerlieferanten für Europa. 1521 war diese glorreiche Zeit aber vorbei, denn der Boden war so ausgelaugt, dass die Zuckerrohrpflanzen nicht mehr wachsen konnten. Später wurde dann statt Zucker Wein angebaut, der bis heute noch weitergeführt wurde.

Heute ist Madeira vor allem bekannt für die wunderschönen und vielfältigen Blumen und Pflanzen, die auf der Insel wachsen. Die bunte Vielfalt, das warme Klima, die Lage mitten im Atlantik und der historische Hintergrund der Insel ziehen jedes Jahr mehr Besucher an. Besonders die Wanderungen entlang der bekannten Levadas, der künstlich angelegten Wasserkanäle, ziehen viele Touristen an. Das milde Klima und die Beschaffenheit der Insel laden die Besucher vor allem zu Aktivitäten im Freien ein. Da man die Insel mit dem Auto oder Bus nur schwer besichtigen kann, ist es besser zu Fuß oder mit dem Rad zu starten. So kommt man auch in alle entlegenen Ecken und entdeckt vieles, was man sonst nicht zu Gesicht bekommen würde.

Die neusten Trends sind Rad- und Mountainbike-Reisen. In sieben bis acht Tagen kann man die ganze Insel befahren und alle wichtigen Highlights, Denkmäler und Sehenswürdigkeiten sehen. Abends kann man sich zwischen vielen Hotels entscheiden, in denen man sich von den Anstrengungen des Tages ausruht.

Allgemeine Reiseinformationen

Wegstrecke & Route

Kartenansicht

Highlights

Zuckerrohrfabrik Porto da Cruz

In der historischen Companhia dos Engenhos do Norte haben Sie die Möglichkeit in die Zeit der Zuckerherstellung zurück zu reisen. Im Jahr 1927 wurde die Fabrik erbaut und stellt noch heute den Zuckerrohrschnaps nach traditioneller Art her. Die Fabrik stellt nur Zuckerrohrschnaps und -rum her. Zwischen März und Mai wird das Getränk hergestellt und man kann die Herstellung ansehen, sowie die Gerüche und Geräusche der Gärung erleben. Den Rest des Jahres können die Maschinen besichtigt und durch interaktive Vorrichtungen verstanden werden. Außerdem gibt es einen Museumsbereich, in dem man die Geschichte des Zuckerrohrs nachempfinden kann und nebenan in der Casa do Rum gibt es dann natürlich auch noch die Möglichkeit, den Rum zu verkosten.

Grotten São Vicente

Die Grotten sind die ersten, die für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Vor über 890.000 Jahren wurden sie durch einen Vulkanausbruch gebildet. Die Außenseite wurde durch die niedrigen Temperaturen schnell fest, die Innenseite jedoch war weiterhin flüssig und bildete so unzählige Lavakanäle. Die Grotten können besichtigt werden, indem man einem unterirdischen Rundweg mit mehr als 1000m Länge. Die Grotten haben eine Höhe zwischen 5 und 6 Metern und die Besichtigung ist sehr beeindruckend. Am Ende des Rundwegs gibt es noch die Möglichkeit das Centro de Vulcanismo zu besuchen, indem man die Entwicklung und Entstehung der Grotten sehen kann, sowie auch die Entstehung des Archipels Madeira.

Tropischer Garten Funchal

Seit 1991 ist das Meisterwerk von José Berardo öffentlich zugänglich. Neben wunderschönen Pflanzen gibt es hier auch noch eine der bedeutendsten Kachelsammlungen Portugals. Die Fliesen stammen aus Kirchen, Kapellen oder Palästen, sowie Privathäusern aus Portugal. Die Kacheln zeigen verschiedene Religiöse, kulturelle oder gesellschaftliche Ereignisse. In dem Garten gibt es zwei orientalische Gärten, sowie ein Paneel mit dem Namen „Die Abenteuer der Portugiesen in Japan“. Man findet viele japanische Elemente in dem Garten, unter anderem auch ein Koi Fischbecken. Den Garten sollte man sich also nicht entgehen lassen, denn er ist einer der schönsten und vielseitigsten Orte der ganzen Insel.

Luftseilbahn Funchal

Die Seilbahn verbindet die Hauptstadt Funchal mit der kleinen Stadt Monte, die sich auf dem Berg befindet. Früher brachte eine Dampfeisenbahn die Touristen auf den Berg, heute können Sie die atemberaubende Aussicht aus der Seilbahn heraus genießen. Die Fahrt dauert ca. 15 bis 20 Minuten und bringt Sie zuerst über die Altstadt von Funchal mit Blick über das Amphitheater und später mit höherem Aufstieg haben Sie einen wunderbaren Blick auf das Meer und die Bucht von Funchal. Die Seilbahn ist zudem der leichteste und schnellste Weg hinauf in das schöne Örtchen Monte und bietet mit dem Aufstieg eine unvergessliche Panoramaaussicht.

Weitere Informationen

Video

Name: Madeira Island Vacation Travel Guide | Expedia; Spieldauer: 9:28 Minuten; Sprache: Englisch

Autor: Sophie Ehrmann