Afrika ist der große unbekannte Kontinent für viele Europäer. Es misst etwa 22 % der weltweiten Landfläche und es leben dort rund 1,1 Milliarden Menschen. Bewundern Sie mit dem Rad die große Vielfalt an Gebirgsketten, Tropenwälder, Kulturen und dem höchsten Berg Afrikas, der Kilimandscharo. Die Distanzen sind oft sehr groß und die Verpflegung mit Essen und Trinken ist im Voraus genau zu planen.

Namibia ist bekannt für seine Nationalparks und Wildreservate, seine Artenvielfalt sowie einzigartige Landschaften und Vegetation. Auf dieser Radreise fährt man am Rande des Fish River Canyons entlang, dem zweitgrößten der Welt. Gewandert wird in der ältesten Wüste der Welt und radelt durch einsame Naukluftberge.

Diese Radreise bietet die einmalige Möglichkeit, auf ausgesuchten Radstrecken die unvergleichlichen landschaftlichen Höhepunkte Namibias nicht, wie sonst, vom Fahrzeug aus zu sehen, sondern aktiv zu erfahren.

Überblick

In Namibia gibt es eine Vielzahl seltener Tiere, deren natürlicher Lebensraum in diversen Naturschutzgebieten liegt. Vor allem Wüstenelefanten, Geparden, Wildhunde sowie Spitzmaulnashörner sind in den Gebieten häufig zu beobachten. Um unter anderem diese Tierart vor dem Aussterben zu bewahren, werden einzelne Ressorts vor Wilderei und Jagden geschützt. Während der Radreise werden verschiedene Naturräume durchfahren welche sich wie folgt gliedern lassen. Die Namib-Wüste grenzt an die Atlantikküste und erstreckt sich auf einer Länge von 2000 km zwischen dem nordwestlichen Südafrika bis hinauf nach Angola. In Namibia reicht die Wüste stellenweise bis 150 km in das Landesinnere. Die Wüste wird in Namibia in die Bereiche Sperrgebiet National Park, Namib Naukluft Park, Doroab Nationalpark und Nationalpark Skelettküste gegliedert. Die Namib hat insgesamt eine Fläche von rund 95.000 km² und ist die älteste Wüste der Erde. Die Temperaturbereiche liegen zwischen 50°C tagsüber und unter Null Grad nachts.

Die große Randstufe grenzt das Binnenhochland von der westlich gelegenen Küstenebene ab. Diese Ränder wurden von der Küste her durch Verwitterung und tektonische Vorgänge abgetragen, so dass sich eine Küstenebene bilden konnte. Die große Randstufe ist ein Gebirgswall auch eine teils 1000 Meter hohe Steilkante genannt. Die große Randstufe erstreckt sich über ganz Namibia von Norden nach Süden. Viele Gebirge sind Teil der großen Randstufe. Das eben angesprochene Binnenhochland ist die größte Landschaftsformation Namibias. Das Binnenhochland wird im Westen von der großen Randstufe begrenzt, geht nach Osten in das Kalaharibecken über und zieht sich von Nord nach Süd durch das gesamte Land. Es erreicht eine Höhe zwischen 1000 und 2000m. Im zentralen Teil des Binnenhochlandes liegt Windhoek auf einer durchschnittlichen Höhe von 1700m. Weiter nach Süden, bis zum Oranje, flacht das Binnenhochland wieder ab. Nach Osten hin geht das Binnenhochland in die Kalahariwüste über. Die Kalahari ist nicht im eigentlichen Sinne eine klassische Wüste. Die Kalahari gilt als Halbwüste und hat nach guten Regenzeiten sehr viel Bewuchs und entsprechenden Tierreichtum. Die Temperaturen erreichen im Sommer tagsüber über 40°C und im Winter an die null. Bekannt ist die Kalahari für ihre roten Dünen. Die Halbwüste erstreckt sich über insgesamt sieben Länder (Namibia, Angola, Botswana, Sambia, Simbabwe, Südafrika).

Allgemeine Reiseinformationen

Wegstrecke & Route

Kartenansicht

Highlights

Die 1.728 m hohe Spitzkoppe, auch als das Matterhorn Namibias bekannt, ist ein Inselgebirge mit vielen Nebengipfeln, sehr skurrilen Felsformationen, die zum Erklettern & zum Erkunden einladen. Grandiose Ausblicke über ein nahezu unberührtes Felsgebiet. Der Felsen der Spitzkoppe welcher in Namibia auch Spitzkuppe genannt wird, hebt sich eindrucksvolle 700 m von einer trockenen, endlos und unwirtlich erscheinenden Ebene ab. Die Spitzkoppe kann man schon in vielen Kilometern Entfernung sehen.

Twyfelfontein ist ein Tal in den Bergen von Damara in Namibia. Der Name stammt aus der Zeit um 1974 herum, als weiße Farmer sich in dem Tal niedergelassen hatten. Bei den Einheimischen hieß das Tal bis zu dem Zeitpunkt Uri-Aris (springende Quelle). Doch als die Quellen immer mehr an Zuverlässigkeit verloren und dadurch keine geregelte Landwirtschaft mehr möglich war, verließen die Farmer das Tal. Der Name aber ist bis heute geblieben - Twyfelfontein (Fontäne des Zweifels. Mehr als 2500 Felsgravuren und Felsmalereien wurde bis heute in diesem Tal gefunden.

Swakopmund ist eine Küstenstadt in Namibia, westlich der Hauptstadt Windhoek. Seine Sandstrände liegen am Atlantik. Die Stadt wurde 1892 von deutschen Kolonisten gegründet. Zu den kolonialen Sehenswürdigkeiten zählen der Leuchtturm Swakopmund und die Mole, eine alte Ufermauer. Neben dem Leuchtturm zeichnet das Swakopmund Museum die namibische Geschichte nach. Im Landesinnern befindet sich heute ein Hotel im eleganten Swakopmund Bahnhof aus der Kolonialzeit.

Weitere Informationen

Video: Mit dem Fahrrad durch Namibia

Name: Anderswo: Alleine in Afrika Trailer

Spieldauer: 1:49 Minuten; in Farbe; Sprache: deutsch

Autor: Marco Bühler